„Perfect Human“

Mit „Blade Runner“ und dessen Fortsetzung wird „Perfect Human“ wohl nicht ganz mithalten können. Wer aber eine Schwäche für Science-Fiction-Stoffe um menschenähnliche Roboter hat, kann im Trailer trotzdem schon mal einen Blick riskieren.

Was, wenn Roboter von Menschen kaum noch zu unterscheiden sind? Dann befinden wir uns vermutlich in einer Zukunft, wie wir sie 1982 etwa in Ridley Scotts „Blade Runner“ (Philip K. Dicks legendärer Buchvorlage) zu sehen kriegten – und die seitdem unzählige Science-Fiction-Filme und -Serien inspirierte.

Ein ähnlicher Ansatz ist auch in dem High-Tech-Thriller „Life Like“ zu erkennen, der hierzulande unter dem Titel „Perfect Human“ erscheint. Der ist mit dem unter anderem aus „Dunkirk“ und „Agent Carter“ bekannten James d’Arcy zwar ebenfalls halbwegs prominent besetzt (auch wenn er natürlich kein Harrison Ford ist), wäre aber nichtsdestotrotz wohl auch nicht in den Lichtspielhäusern gelaufen, wenn 2020 ein Jahr wie jedes andere gewesen wäre.

Das Positive für jene Filme, die ohnehin direkt fürs Heimkino erscheinen: Von den großen Verschiebungen bleiben sie weitestgehend verschont. Und so werden Sci-Fi-Fans bereits in wenigen Wochen frei Haus bedient:

DARUM GEHT’S IN „PERFECT HUMAN“

Als sich Julian (James d’Arcy) und Sophie (Addison Timlin) den lebensecht wirkenden Roboter Henry (Steven Strait) ins Haus holen, ahnen die beiden noch nicht, dass sich die mechanische Haushaltshilfe im Eiltempo ihre menschlichen Verhaltensweisen aneignen wird – ob sie nun wollen oder nicht.

Hm, die beiden haben wohl noch nie einen Science-Fiction-Film gesehen.